Hullu apina

Hullu apina

 

Premiere am 29.11.2018

weitere Vorstellungen: 1. und 2.12.2018

 

 

Choreografie: Tim Gerhards

Tanz: Marion Amschwand, Elina Lindfors, Oskar Spatz, Damiaan Veens

Musik: Willow Beats

Dramaturgie: Peer Gahmert

Management: Johanna Melinkat

Assistenz: Anna Rödiger

 

 

 

Hullu apina (Finnisch: verrückter Affe) ist eine tanztheatrale Auseinandersetzung mit Drogen und deren Einfluss auf die Gesellschaft. Die zentrale These ist, dass die heutige Gesellschaft deshalb so funktioniert, wie sie funktioniert, weil alle Menschen Drogen konsumieren. Sie tun es an unterschiedlichen Orten, aus unterschiedlichen Gründen, mit unterschiedlichen Leuten, zu unterschiedlichen Zeiten und sie konsumieren ganz unterschiedliche Substanzen. Doch alle konsumieren. Das scheint notwendig, um die Welt im Gleichgewicht zu halten.

 

Das Stück ist ein szenisches Konzeptalbum. Auf der Bühne entsteht eine Aneinanderreihung von Passagen, in denen in einzelne Facetten der heute konsumierenden, verkaufenden, herstellenden und entziehenden Gesellschaft hineingezoomt wird. Mit Tanz, Text und Sound bringt die Inszenierung einerseits ungeahnte Sachverhalte über psychoaktive Stoffe ans Licht und macht andererseits dem Publikum das subjektive Erleben beim Drogenkonsum erfahrbar.

Es entsteht ein Spiegel der Gesellschaft, der nicht wertet, sondern abbildet und den Zuschauer dazu provoziert, eine eigene Position einzunehmen.

 

Förderer und Partner:

Der Senator für Kultur der freien Hansestadt Bremen

tanzbar_bremen e.V.

Schwankhalle Bremen

unperform e.V.

 

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